"Auf historischen Pfaden von Nordtirol nach Südtirol"
Erlebe eine eindrucksvolle Alpenüberquerung von Innsbruck nach Meran und folge historischen Pfaden von Nordtirol nach Südtirol.
Diese mehrtägige Tour verbindet hochalpine Landschaften, beeindruckende Gletscher und kulturelle Vielfalt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ideal für alle, die eine abwechslungsreiche und intensive geführte Alpenüberquerung erleben möchten.
| Kursnummer | AUE_AIM_1000_001 |
| Termin | Nach Vereinbarung von Mitte Juni bis Ende September |
| Dauer | 7 Tage, pro Tag ca. 6 - 8 h |
| Voraussetzung | Trittsicherheit, gute Kondition für die angegebenen Gehzeiten keine Höhenangst |
| Treffpunkt | Treffpunkt um 12.00 Uhr in Innsbruck vor dem Cafe City Point am Innsbrucker Hauptbahnhof. Innsbruck ist mit dem Zug aus allen Richtungen bequem zu erreichen. Für PKW-Anreisende bietet Innsbruck einige große Tiefgaragen rund um den Hauptbahnhof an. |
| Gruppengröße | 6 - 10 Personen pro Berg- und Schiführer |
| Kondition | |
| Technik | |
| Leistungen |
Fehlende Ausrüstung ist kein Problem. Über unseren Ausrüstungsverleih kannst du alles Notwendige unkompliziert beziehen. |
| Guides | Wird vor Tourenbeginn bekannt gegeben |
| Ausrüstungsliste | Download PDF |
| Unterkunft | Laut angeführtem Programm |
Eine Alpenüberquerung von Innsbruck nach Meran ist weit mehr als nur eine Wanderung – sie ist eine Reise über die Alpen auf historischen Wegen, die seit Jahrhunderten als wichtige Verbindungen zwischen Nord- und Südtirol dienen.
Gemeinsam mit erfahrenen und geprüften Bergführern oder Bergwanderführern erlebst du eine geführte Alpenüberquerung, bei der dich jeden Tag neue Landschaften und Eindrücke erwarten. Von den grünen Almwiesen im Stubaital über hochalpine Übergänge bis hin zu den sonnigen Tälern Südtirols durchquerst du unterschiedlichste Natur- und Kulturräume.
Bereits zu Beginn beeindruckt die Tour mit kraftvollen Wasserfällen und blühenden Bergwiesen, bevor du Schritt für Schritt in hochalpines Gelände aufsteigst. Spektakuläre Übergänge, aussichtsreiche Höhenwege und eindrucksvolle Gletscherblicke begleiten dich auf deinem Weg durch die Stubaier und Ötztaler Alpen.
Ein besonderes Highlight dieser Tour ist der Übergang ins Hochgebirge rund um die Ötztaler Gletscherwelt. Hier erlebst du die alpine Landschaft in ihrer ursprünglichsten Form – mit beeindruckenden Eisflächen, markanten Gipfeln und weiten Panoramablicken. Auch die Ötzi-Fundstelle zählt zu den besonderen Punkten entlang der Route und unterstreicht die historische Bedeutung dieser Alpenüberquerung.
Neben den landschaftlichen Eindrücken bietet die Tour auch kulturelle Vielfalt: vom traditionellen Tiroler Bergdorf über gemütliche Hütten bis hin zum mediterranen Flair in Meran. Mit jedem Tag spürst du, wie sich Landschaft, Klima und Lebensgefühl verändern.
Diese geführte Alpenüberquerung ist ideal für alle, die eine abwechslungsreiche Mehrtageswanderung mit alpinem Charakter, Gletschererlebnis und kulturellen Highlights suchen und dabei Wert auf Sicherheit, Erlebnis und professionelle Begleitung legen.
1. Tag: Begrüßung und Aufstieg zur Sulzenau Hütte, 2191 m
Für die erste Etappe unserer Alpenüberquerung treffen wir uns um 12.00 Uhr im Cafe City Point am Innsbrucker Hauptbahnhof, wo uns der Bergführer begrüßt. Mit dem Linienbus fahren wir ins Stubaital bis zur Grawa Alm. Anschließend beginnt unser Aufstieg in Richtung Stubaier Alpen der uns vorbei an den Grawa Wasserfällen in Richtung Sulzenaualm und den beeindruckenden Bergwiesen sowie den klaren Gebirgsbächen zur Sulzenau Hütte führt.
Höhenmeter: ↑ ca. 650 Hm Gehzeit: ca. 2 - 3 h
2. Tag: Bildstöckl Joch 3128 m und Hildesheimer Hütte 2900 m
Die zweite Etappe unserer Alpenüberquerung hat es in sich, denn an diesem Tag müssen wir 1500 Höhenmeter aufsteigen, was ziemlich anstrengend für die Füße sein kann. Zuerst wandern wir ca. zweieinhalb Stunden von der Sulzenau Hütte hinauf zum Peiljoch welches auf 2676 m liegt. Von dort werden wir einen wunderschönen Blick auf den Sulzenauferner haben. Der weitere Weg führt uns durch unseren ca. zweistündigen Abstieg zur Dresdner Hütte. Dort angekommen werden wir eine kleine Rast einlegen bevor wir mit unserem zweiten Aufstieg für diesen Tag in Richtung Bildstöckl Joch 3128 m beginnen. Dort angekommen steigen wir zu unserem neuerlichen Ausgangspunkt, der Hildesheimer Hütte ab.
Höhenmeter: ↑ ca. 1500 Hm ↓ ca. 850 Hm Gehzeit: ca. 7 - 8 h
3. Tag: Sölden, 1368 m Übernachtung im Hotel
Bei unserer dritten Etappe steigen wir von der Hildesheimer Hütte ins wildromantische Windachtal ab. Bei diesem beeindruckenden Abstieg genießen wir noch einmal den Blick auf die Stubaier Gletscherwelt mit seinen beeindruckenden Berggipfeln. Am frühen Nachmittag erreichen wir den Wintersportort Sölden, der im Sommer ein ganz anderes Bild zeigt als im Winter. Wir beziehen unser Hotel / Pension und können uns dort von unseren letzten zwei Tagen erholen. Wer Lust hat kann mit der Gaislachkogelbahn zum ICE Q hochfahren und sich dieses Restaurant ansehen. Dort wurde im Jahr 2015 der James Bond Film „Spectre“ gedreht.
Höhenmeter: ↑ ca. 100 Hm ↓ ca. 1500 Hm Gehzeit: ca. 5 - 6 h
4. Tag: Dem Panoramaweg entlang nach Vent, 1895 m
Nach einer erholsamen Nacht im Hotel / Pension beginnen wir unsere vierte Etappe und fahren mit dem Bus ins Gletscherskigebiet von Sölden zum sogenannten Tiefenbachferner. Dort angekommen beginnt unsere heutige Wanderung auf dem eindrucksvollen Panoramaweg in Richtung Bergsteigerdorf Vent. Dieser hochalpine Wanderweg ist ein wirkliches Highlight des Ötztals, da man am gesamten Weg das einzigartige Panorama der Ötztaler Alpen mit seinen unzähligen Gipfeln genießen kann. In Vent angekommen werden wir zuerst einmal das Hotel beziehen und anschließend auf der Sonnenterasse bei Kaffee und Kuchen die Bilder der vergangen vier Tage betrachten.
Höhenmeter: ↑ ca. 200 Hm ↓ ca. 1100 Hm Gehzeit: ca. 5 - 6 h
5. Tag: Ötzi-Fundstelle und Similaunhütte, 3019 m
Die fünfte Etappe unserer gemeinsamen Alpenüberquerung führt uns durch das Niedertal weiter hinein in die beeindruckende Gletscherwelt der Ötztaler Alpen. Der Aufstieg von Vent zur Martin-Busch-Hütte 2501 m führt uns an verschiedenen Almen und an einer Kapelle vorbei. Nach einer kurzen Stärkung auf der Martin Busch Hütte wandern wir weiter in Richtung Similaunhütte. Je nach Kondition der Gruppe kann bereits während des Aufstiegs zur Similaunhütte (3.019 m) ein Abstecher zur Ötzi-Fundstelle am Hauslabjoch (3.210 m) gemacht werden.
Höhenmeter: ↑ ca. 1500 Hm ↓ ca. 300 Hm Gehzeit: ca. 6 - 7 h
6. Tag: Similaun Hütte, 3019 m ins Schnalstal zum Vernagt Stausee
Bei der sechsten und vorletzten Etappe begehen wir von der höchsten Schutzhütte unserer Alpenüberquerung aus den alten Passweg, der seit Uhrzeiten als Übergang nach Südtirol genutzt wird. Der Abstieg ins Schnalstal führt uns durch das romantische Tisental, wo wir die alte Bergbauerntradition bei einem Besuch des Tisenhofs 1814 m kennenlernen. Nach dieser Stärkung steigen wir nach Vernagt 1698 m ab. Dann fahren wir mit dem Bus nach Meran, um das warme Klima des Südens endlich voll genießen zu können. Es bleibt genügend Zeit zum Bummeln in den berühmten Lauben von Meran bevor wir bei einem geselligen Ausklang in einer Südtiroler Weinstube auf die vergangene Woche anstoßen werden.
Höhenmeter: ↑ ca. 1300 Hm Gehzeit: ca. 3 – 4 h
7. Tag: Heimreise von Meran nach Innsbruck
Nach einem ausgiebigen Frühstück in Meran fahren wir über den Brenner zurück nach Innsbruck.
Info:
Es ist auch am 6. Tag möglich, dass man direkt von Vernagt nach Innsbruck fährt, ohne Meran einen Besuch abzustatten.
Preisinfo
| Personen | Preis pro Person | Anmerkung |
| 1 Person | Preis auf Anfrage | Privatführung |
| 2 Personen | Preis auf Anfrage | Privatführung |
| 3 Personen | Preis auf Anfrage | Gruppenführung |
| 4 Personen | € 1.780,00 | Gruppenführung |
| 5 Personen | € 1.450,00 | Gruppenführung |
| ab 6 Personen | € 1.250,00 | Gruppenführung |
Bitte beachten Sie, dass Hochtourenwanderungen oder Bergwanderungen auch bei größtmöglicher Sorgfalt durch Veranstalter, Bergwanderführer oder Berg- und Schiführer Risiken mit sich bringen, die nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Eine Teilnahme erfolgt daher auf eigene Gefahr. Je nach allgemeinen Bedingungen (Bsp. Steinschlag, Wetterbericht usw.) können sich die einzelnen beschriebenen Tourenabschnitte und Techniken ändern. Bei zu hoher alpiner Gefahr oder anderen gefährlichen Gegebenheiten behalten wir uns im Sinne Ihrer Sicherheit das Recht vor eine Tour zu verschieben, abzubrechen oder eine Ersatztour auszusuchen.